Meine Kirche – Mein Beitrag

Der Gemeinbeitrag ist eine der wichtigen Säulen in der Refinanzierungsstruktur und insbesondere bedeutsam für die Finanzierung der Gemeindeaufgaben. Dies tut er auf zweierlei Weise: Zur Hälfte fließt er als Unitätsbeitrag der Unitätsverwaltung zu, die andere Hälfte verbleibt in den Gemeinden zur Finanzierung der Aufgaben vor Ort. Der Unitätsbeitrag wird ausschließlich zur Finanzierung der Gehälter der Gemeindienerinnen und Gemeindiener verwendet.

Die Synode hat 1998 beschlossen: Die Gemeinden tragen ihre Kosten selbst. Das heißt, der an die Unitätskasse abzuführende Gemeinbeitrag soll so groß sein, dass er diese Gehaltskosten deckt. Die einzelnen Gemeinden legen ihren Mitgliedern gegenüber regelmäßig Rechenschaft ab über die Verwendung der ihnen anvertrauten Gelder.

Die Brüdergemeine ist eine kleine Kirche mit großen Aufgaben. Daher ist der Gemeinbeitrag höher als zum Beispiel die vergleichbare Kirchensteuer einer Landeskirche.

Die Höhe des Gemeinbeitrags richtet sich

  • nach dem Einkommen,
  • nach dem Familienstand,
  • danach, ob ich in einer Ortsgemeinde wohne oder im Bereich und
  • danach, ob ich Doppelmitglied bin.

Die Teilhabe am Dienst der Gemeinde ist unabhängig vom Wohnort des Einzelnen. Der Gemeinbeitrag ist etwas anderes als eine Vergütung für berechenbare Leistungen. Jedes Mitglied setzt die Höhe seines Gemeinbeitrages anhand der Grundstaffel für den Gemeinbeitrag selbst fest (§ 1482,2 Kirchenordnung). Dabei wird eine gewissenhafte Selbsteinstufung erwartet. Dies ist umso wichtiger, da allgemeine Richtlinien nicht allen Einzelfällen gerecht werden können.

Weitere Informationen zum Gemeinbeitrag sowie die Grundstaffel finden Sie hier.